Veggie Stories

Wir haben Menschen gefragt, wie sie vegan geworden sind und das sind ihre Geschichten. Senden Sie uns gerne Ihren Werdegang zum tierleidfreien Leben an Kontakt@mittierenleben.de.

Marcus

Ich lebe seit September 2017 vegan und es war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Ich war der absolute Fleischesser. Keine Mahlzeit ohne Wurst, Fleisch oder irgendwelche Käse-Produkte. Gemüse war, wenn überhaupt, nur als Beilage dabei und wurde eher verschmäht.

Saskia

Ich bin vegan weil… Lange habe ich über den Satz nachgedacht, überlegt, was ist der für mich wichtigste Punkt vegan zu leben. Eigentlich ist es ganz einfach – es sind so viele Gründe, die ich in einem zusammenfassen kann: Es gibt einfach keinen Grund, der dagegen spricht, nur einen ganzen Haufen Gründe dafür!

Else

Mein Weg in ein veganes Leben war lang und hat erst beim zweiten bzw. beim dritten Anlauf zum Ziel geführt!
Aufgewachsen bin ich in einer Zeit, in der eine Scheibe Brot mit Butter und Zucker, selbstgemachte Haferflocken-Bonbons und ein Riegel Novesia Goldnuss ein besonderer Genuss war und es zum Mittagessen eine Frikadelle, ein Stück Bratwurst oder auch mal ein ganzes gebratenes Hühnchen gab. Es war eine Zeit, in der zumindest in meinem damaligen Umfeld niemand den Fleischkonsum in Frage gestellt hätte.

Georg

In einigen Monaten werde ich 80 Jahre alt und seit rund zehn Jahren ernähre ich mich vegan, nachdem ich vorher ungefähr ab meinem 55. Lebensjahr Vegetarier war. Als tierlieb fühlte ich mich allerdings schon mein Leben lang, schließlich hatte ich meine Haustiere sehr lieb, habe sie immer gut behandelt und es fehlte ihnen an nichts. 

Beth

Ich habe die meiste Zeit meines Lebens versucht dazuzugehören. Ich habe rebelliert mit Stil, mit meinem Verhalten, gepöbelt keine Frage. Aber eigentlich wollte ich immer nur dazugehören. Kein Fleisch zu essen ist außerhalb der großen Stadt etwas, was ganz bestimmt nicht zum Dazugehören beiträgt. 

Astrid

Bereits vor 17, 18 Jahren, kurz nach Beginn des 21. Jahrhunderts (!), ernährte ich mich vegan. Das ging allerdings nicht lange gut – nur so ca. ein halbes Jahr, schätze ich. Das Projekt scheiterte schnell an fehlenden Informationen über die Tierindustrie, an muffigen Aufstrichen und trockenen Burgern, die beim Braten in 1000 Krümel zerbröselten, um dann zwischen den Zähnen kleben zu bleiben. 

Michaela

Ich bin mit 34 Jahren vegan geworden. Mein ganzes Leben habe ich mich als Tierfreundin bezeichnet und doch keinen Widerspruch darin gesehen, die einen zu streicheln und die anderen zu essen – so wie es leider bei den meisten Menschen der Fall ist. Mit Mitte 30 fiel es mir dann quasi wie Schuppen von den Augen. 

Bettina

Mein Weg zum Veganismus war anfangs stürmisch. Mit 12 Jahren, mit der Erkenntnis, dass das, was auf dem Teller lag, wirklich Tierteile sind, entschied ich mich dafür, „niemanden mehr zu essen, der eine Mama hat“. 

Selina

Schon als Kind habe ich Tiere geliebt und wir mussten auf unseren Radtouren mit der Familie regelmäßig an Wiesen und Weiden anhalten, weil ich die Tiere „besuchen“ wollte. Als Kind ist diese Tierliebe doch eigentlich in jeder und jedem von uns. 

Sandra

Anfang der 90er Jahre habe ich den Bericht von Manfred Karremann zu den Langstreckentransporten von Rindern in den Nahen Osten angeschaut. Ich war zutiefst erschüttert und da ich noch Studentin war, hab ich mir die Wiederholung des Berichts im Morgenprogramm angeschaut, weil ich es nicht fassen konnte, was ich da sah.

Matthias

Vegan leben – auf die Idee bin ich nicht von selbst gekommen. Es wurde mir, wie vieles andere in meinen Leben auch, von anderen vorgelebt. Aber von vorn: Als tierlieb habe ich mich eigentlich schon immer bezeichnet.

Maren

Schon von klein auf habe ich Tiere geliebt, ganz besonders hatten es mir immer schon Pferde und Hunde angetan. Mit etwa 12 Jahren war ich Vegetarierin, aber das hielt sich nicht. Ich hatte bis 2014 immer Episoden mit Fleisch und ohne.

Diana

Ich hatte schon gefühlt 398 Diäten hinter mir, von Kohlsuppe bis WeightWatchers – nichts brachte es dauerhaft. Als ich Ende Juni 2015 in Griechenland am Strand lag, eine Zeitschrift auf meinem im Urlaub noch fülliger gewordenen Bauch abstützte, las ich einen klitzekleinen Beitrag.

Martina

Leider habe ich meine Ernährung erst im Alter von Mitte 40 auf vegan geändert – aus heutiger Sicht viel zu spät. Mehrere Jahre zuvor schlichen sich immer wieder Gedanken in meinen Kopf, wieso ich eigentlich sofort aufhorche, wenn mein Hund nur einmal komisch schnauft oder gefühlt kränklich aussieht, ich mich dann aber ohne Probleme an den Tisch setze und z.B. ein Schnitzel esse. 

Judith

Als Kind wuchs ich mit vielen Tieren auf und früh lehrten mich meine Eltern Unrecht zu erkennen und sich für andere Lebewesen einzusetzen. Ganz besonders im Gedächtnis ist mir ein Erlebnis auf der Heimreise aus einem Urlaub geblieben. 

Monica

Als Kind habe ich im „Goldenen Blatt“ Fotos von Tieren aus Pelzfarmen gesehen. Meiner Mum habe ich daraufhin neunmalklug erklärt, dass es absolut in Ordnung sei, wenn man Tiere für Pelze züchtet. Man solle die Tiere für Pelze aber nicht aus der Natur entnehmen, das wäre gegenüber den wilden Tieren nicht nett. 

David

In meinem Fall wurde die Tür der Empathie für alle Lebewesen von meinen Kaninchenrentnern Fritz und Struppi unumkehrbar geöffnet. Nach 10 Jahren Einsamkeit von Fritz auf Grund meiner Unwissenheit zu den wirklichen Bedürfnissen von Kaninchen, habe ich mich nach meinem Abendstudium intensiv damit auseinandergesetzt. 

Dirk

Meine Geschichte ist eine Geschichte von dauerhafter, erfolgreicher Verdrängung, plötzlicher Erkenntnis und Umsetzung durch Information. Vor mehr als acht Jahren arbeitete ich nachts als Taxifahrer. Mittlerweile habe ich mich zum Tagfahrer hochgearbeitet. Nachts hat man sehr viel Zeit zwischen den Fahrten. 

Sandy

Der Auslöser bei mir war nicht das Kalb, dem ich über den Kopf streichelte, während es an meinen Fingern saugte – aber ich nicht verhindern konnte, dass es auf den Tiertransporter geladen wurde. 

Alina

Ich lebe vegetarisch, seit ich zehn Jahre alt bin und begriffen habe, dass Tiere getötet werden, damit ich sie essen kann. Damals habe ich zu meinem Papa gesagt „aber wenn nur ich das mache, bringt das doch gar nichts“ und er hat erwidert „wenn aber jeder so denkt, dann wird sich doch nie etwas ändern“.

Katharine

Ich entschied mich vor gut 10 Jahren für eine vegetarische Lebensweise, da ich es nicht mehr mit mir vereinbaren konnte, die Nasen und Ringelschwänze der Schweine in den Todestransportern auf der Autobahn neben mir zu sehen und gleichzeitig in der Kantine ein Schnitzel zu essen.