ELFRIEDE – unsere fast zahnlose Omi

Ich suche Patinnen und Paten!

Dagmar sorgt als Patin für Elfriede.

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Elfriede spaziert weiter!

Elfriede, unsere alte Hundedame, hat ja von einem guten Leben und was alles dazu gehört ganz eigene Vorstellungen.

Spaziergänge in „Feindesland“ gehörten monatelang nicht dazu. Mittlerweile jedoch kann sie denen schon etwas Positives abgewinnen, zwar nicht regelmäßig und auch nicht jeden Tag, sondern nur, wenn ihr danach ist. Ihre Lust auf ein wenig „Pfoten vertreten“ zeigt Elfriede mit Kratzen an der Haustüre an und natürlich erfüllen wir ihr dann gern ihren Wunsch. Heute war es mal wieder soweit!

Verfasst am 13. Januar 2021

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Elfriede spaziert!

Als unsere alte Pflegehündin Elfriede Ende September aus Rumänien zu uns kam, versprachen wir ihr ab jetzt und für immer ein Leben in Sicherheit, Geborgenheit und Liebe zu führen, dass wir keine Erwartungen an sie haben und sie ganz in Ruhe und in ihrer Geschwindigkeit bei uns ankommen darf.

Elfriede hat sich diese Aussagen gut gemerkt und entsprechend gehandelt: Ihr Lebensraum im Haus ist die untere Etage und auch der begrünte Innenhof ein geliebtes Plätzchen an der frischen Luft. Alles andere war „Feindesland“, in das Elfriede keine Pfote setzte, so oft wir es auch versuchten. Nun ja, versprochen ist versprochen!

Elfriede blieb ja auch immer ganz lieb und brav zu Hause, wenn ihre rumänischen Hundefreundinnen Piki und Hanni zu ihren Spaziergängen aufbrachen.

Vor einigen Tagen dann machte Elfriede ihren plötzlichen Wunsch nach einem Abendspaziergang durch Kratzen an der Haustür deutlich, ließ sich das Sicherheitsgeschirr anziehen und los ging es im Zickzack-Kurs, zwischendurch war es dann mehr spazierstehen als spaziergehen, es wurde unters Gebüsch gekrochen und angeregt und interessiert geschnüffelt – trotz Regen. Der erste und einige weitere Spaziergänge für Elfriede mussten also im Dunklen und bei Regen stattfinden, bevor sie nun tatsächlich auch im Hellen zu einem Spaziergang bereit ist. Doch immer meinen wir sie leise summen zu hören: „I did it my way!“

Fast drei Monate hat diese Entwicklung gedauert, trotzdem, wir sind sehr stolz auf unsere Elfriede und ihren Mut.

Verfasst am 21. Dezember 2020

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Omi Elfriede bekam ihre Zahnsanierung

Unsere Omi Elfriede hat ihre umfassende Zahnsanierung vergangenen Mittwoch gut überstanden.  Drei Zähne und die Reißzähne mussten entfernt werden, Zahnstein wurde gründlich beseitigt. Die Narkose wurde auch gleich genutzt um Elfriede stressfrei die Krallen zu schneiden. Die nochmals gründliche Untersuchung hat zum Glück ergeben, dass es unserer fast zahnlosen Omi nun aber richtig gut geht. 

Wir sind allen Spenderinnen und Spendern sehr dankbar, dass wir auch diese Tierarztkosten für Elfriede aufbringen konnten. 

Verfasst am 05. November 2022

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Omi ELFRIEDE – unsere Stubenhockerin 

Elfriede durfte nach über einem Jahr Überlebenskampf das Hundelager Bucov endlich verlassen und in ihr neues Leben starten. Gemeinsam mit Maja und Raluka konnten wir Elfriede am 26. September 2020 in Empfang nehmen. 

Unsere Wahl fiel auf diese ca. neun Jahre alte Hundeomi, nachdem im August unser Uralt-Opi BEN uns nach über zwei Jahren im stolzen Alter von rund 18 Jahren verlassen hat und dadurch ein Plätzchen auf unserer Dauerpflegestelle für alte und gebrechliche Hunde frei geworden ist. Hier nehmen wir immer wieder Hunde auf, die sonst keine Chance auf ein Zuhause haben und versorgen sie lebenslang. 

Auf dieser Pflegestelle lebt Omi Elfriede nun friedlich mit zwei weiteren rumänischen Hundeomis zusammen, mit PIKI (geb. ca. 

2006) und HANNELI (geb. ca. 2007). Es ist noch keine große Liebe ausgebrochen, aber das Zusammenleben ist friedlich und freundlich und ohne Probleme. 

Elfriede ist eine sehr liebe Hündin, die keinen Trubel mehr benötigt, sondern ganz besonders die Ruhe und Gemütlichkeit schätzt – und das leckere Essen natürlich.  Im Haus ist Elfriede mittlerweile eine ruhige und gelassene Hündin, sie gibt Pfötchen, wenn sie gestreichelt werden will. Streicheln und kraulen ist für Elfriede ein großes Glück und das genießt sie sehr. Sie ist aber auch sehr wachsam, wenn sie im Innenhof liegt und etwas hört oder es an der Tür schellt, meldet sich Elfriede lautstark. Wir gehen davon aus, dass Elfriede in Rumänien nicht als Straßenhündin unterwegs war, denn wenn sie vor die Türe soll, hat sie panische Angst. Sie hatte sicher ein Zuhause in irgendeinem Hinterhof und es war ihre Aufgabe, dieses Zuhause zu beschützen. 

Spaziergänge verweigert Elfriede nach wie vor, sobald sie merkt, dass Piki und Hanni sich über den bevorstehenden Spaziergang freuen, zieht sie sich sofort zurück und bleibt ganz brav und problemlos alleine zu Hause.  

Nachdem Elfriede die ersten Tage den Aufenthalt im Haus als bedrohlich empfand und sich lieber im geschützten Innengarten ein Plätzchen suchte, möchte sie nun ihre Kuschelmolle oder das Sofa nicht mehr missen. Das Haus und der begrünte Innenhof sind nun ihre kleine Welt, in der sie alles hat, was sie zum Glücklichsein benötigt. Die Welt draußen kann ihr – zumindest derzeit noch – gestohlen bleiben. 

Elfriede ist eine genügsame Hundeomi und nach einem sicher entbehrungsreichen Leben in Rumänien darf Elfriede nun im Alter ihr neues Leben ganz nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten und hoffentlich noch viele gute Jahre genießen. 

Bei der gründlichen tierärztlichen Untersuchung wurde nicht nur festgestellt, dass Elfriede gegen Dirofilaria repens (Hautwurm) behandelt werden muss, sondern ihr Gebiss in einem erbarmungswürdigen Zustand ist und sie eine umfangreiche Zahnsanierung benötigt.

Ihren OP-Termin hat Elfriede am 4. November und für diese OP und die Versorgung bitten wir Euch/Sie ganz herzlich um finanzielle Unterstützung, damit es uns möglich ist auch solche Omis wie Elfriede aufzunehmen und ihnen einen unbeschwerten Lebensabend zu schenken.