Hahn Igor und Henne Ida

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 Hahn Igor und Henne Ida im guten Leben angekommen

Nach dem plötzlichen Tod unseres Hahns Arthur am zweiten Weihnachtstag 2025, haben wir selbstverständlich alsbald geschaut, welcher Hahn seinen Platz einnehmen kann. Denn Hähne in Not gibt es nun wirklich wie Sand am Meer und jeder Platz für einen Hahn ist viel wert.

Auf der Website des Bremer Tierheims entdeckten wir Hahn Igor. Nach Kontaktaufnahme erfuhren wir, dass Igor sich schon mal aggressiv gegenüber Menschen verhielt und bisherige Vermittlungsversuche daran scheiterten. Da Arthur uns schon gelehrt hatte, wie mensch sich bei durchsetzungsstarken Hähnen verhalten sollte, war sofort klar, dann werden wir Igors Chance.

Nachdem der Termin einmal aufgrund der heftigen Winterwetterlage verschoben werden musste, konnte der Umzug am 17. Januar stattfinden.

Mit Igor lebte Henne Ida zusammen im Tierheim-Gehege und selbstverständlich durfte die goldige Bovan-Henne mit umziehen.

Von Ida kennen wir keine Vorgeschichte. Bei Igor wissen wir, dass er Ostern als Küken an das Kind einer Familie verschenkt wurde. Die Familie gab das Küken im Bremer Tierheim ab. Was hatte sich die Schenkerin gedacht, dass das Kind das Küken eh totspielt und sich daher die Frage nicht stellt, wie und wo soll dieses Tier leben? Igor hatte das Glück auf einer Pflegestelle mit Artgenossen aufwachsen zu können, aber als er dann zum Hahn wurde, musste er ins Tierheim zurück. Hier hatte er ein kleines Gehege zur Verfügung und lebte auch mit Hennen zusammen, doch nur mit Ida klappte das auf Dauer.

Nun haben die Beiden einen großen Stall und einen ca. 500 qm großen sehr abwechslungsreichen Auslauf zur Verfügung und elf weitere Hennen als Gesellschaft. Und tatsächlich ist Igor nach der ersten sehr aufgeregten halben Stunde im Refugium mittlerweile sehr entspannt und zeigt keinerlei Fehlverhalten. Er kräht nicht so viel und wenn dann mit einer schönen tiefen Stimme.

Wir hoffen Ida und Igor können ein langes Leben in unserem Refugium genießen. Jetzt ist alles richtig gut.

 Verfasst am 19. Januar 2026