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RATI RATONERO – ein Rattenfänger, der nur noch Herzen fängt

Bereits am 31. August 2012 konnte der zweijährige Rati die kanarische Insel La Palma verlassen und landete gemeinsam mit seiner Flugpatin auf dem Düsseldorf Flughafen, wo wir damals dieses sehr kleine und sehr liebe Hundemännlein in Empfang nehmen konnten. Da er nur ca. 5 Kilo wog, durfte er in einer Transporttasche auf dem Schoß der jungen Urlauberin den Flug in sein neues Leben antreten und sie hatte ihn uns ganz gerührt übergeben. Während des 4 1/2-stündigen Fluges hatte sie sich in Rati verliebt und war richtig traurig, ihn auf Grund ihrer Lebensverhältnisse nicht vom Fleck weg adoptieren zu können.

Jeder Mensch, der Rati kennen lernte, verliebte sich spontan in dieses reizende, kuschelige und lustige kleine Wesen und genau so erging es auch Susanne und Andreas, als sie Rati im Dezember 2012 hier bei uns kennenlernten. Es war Liebe auf den ersten Blick und Liebe ist es auch heute noch.

Rati ist ihr kleiner Prinz und die beiden schenken Rati ein wunderschönes und abwechslungsreiches Leben und genießen natürlich jede Minuten mit diesem kleinen Kerlchen. Dass Rati sein gutes Hundeleben nun schon so viele Jahre genießen kann, macht uns sehr glücklich.

Übrigens: Rati Ratonero hat eine eigene Facebook-Seite und freut sich sicher über viele Likes.

Und nun kommt der freundliche und lustige Rati hier selber zu Wort:

Wie der kleine Rati zum Großstadthund wurde!

Hallo, ich bin der Rati. Ich bin ein Ratonero Bodeguero Andaluz und komme von gaaaanz weit her. Von der kanarischen Insel La Palma.

Eigentlich sollten ja meine Menschen was schreiben, aber irgendwie scheinen die ˋne Schreibblockade (oder so) zu haben. Also muss Hund das selber in die Pfote nehmen.

Am Montag, den 10.12.2012 hab ich meine Menschen das erste Mal gesehen. Als sie zu meinen Pflegemenschen zu Besuch kamen, um mich kennen zu lernen. Nur eine Woche später, fuhren mich meine Pflegemenschen in mein neues Zuhause, IN DIE GROSSE STADT…!!! Zu meinen Menschen.

HURRA, endlich hatte ich meine eigenen Menschen.

Aber die Großstadt war mir am Anfang echt nicht geheuer. Überall Bewegung, überall unbekannte Geräusche. Aber in den folgenden Wochen/Monaten hab ich mich dran gewöhnt, dass hier immer was los ist.

Mittlerweile fahre ich mit Frauchen völlig entspannt mit Bus und Straßenbahn durch die Stadt. Sogar die lange Zugfahrt nach Süddeutschland meistere ich mit links.

Nachdem ich verstanden hatte, dass Hunde auf den Bürgersteig gehören und auf der Straße nix zu suchen haben (außer meine Menschen sagen, dass die Luft rein ist) ist das Gassigehen in der Großstadt kein Problem. Mein Frauchen freut sich jedes Mal, wenn ich an der Bürgersteigkante stehen bleibe (sogar ohne Kommando) und auf sie warte.

Das Schöne an der Großstadt Düsseldorf ist, dass es keine 15min von zu Hause bis in den Wald ist, wo ich frei laufen darf. Und am Rhein (auch nicht viel weiter weg) darf Hund auch ohne Leine über Wiesen und Strand laufen. Nur ins Wasser geh ich nicht. Weder Meer noch Rhein. Nicht mal Bach oder Pfütze. Das ist nass…!!!

Außerdem geht es regelmäßig (wenn Herrchen frei hat oder Wochenende ist) in die Natur. Dann werden große Wälder durchstöbert; über weite Heidelandschaften spaziert; der endlose Hundestrand von Noordwijk genossen.

Am liebsten chille ich zu Hause auf der Couch oder schlafe im Auto (das brummelt und schaukelt so schön).

Das einzige, wo ich mich echt nicht dran gewöhnen kann sind Gewitter und Knallerei (Feuerwerk). Meine Menschen lassen nix unversucht, mich zu beruhigen. Aber wenn’s knallt, ist Panik angesagt.

Guckt Euch auch meine Fotostories auf Facebook an, unter www.facebook.com/ratonero.rati

Da poste ich regelmäßig von meinen Abenteuern.

Euer Rati

Wir sind Ratis Menschen sehr dankbar. Nur wenn wir liebevolle und lebenslange Zuhause für unsere Vermittlungshunde finden, können wir weiter Leben retten. Daher gilt: Adopt, don’t shop. Jedes Tier vom Züchter oder Vermehrer gekauft, nimmt einem anderen Tier die Chance zum Überleben. Mit jedem Kauf eines Tieres unterstützt man die leidvolle Tierproduktion. Wer Tiere liebt, adoptiert sie aus dem Tierschutz.